Persönlich produktive CAD-Erfahrungen existieren mit
den Systemen
- Medusa
- CADDS 4x
- MicroCADDS
- Intergraf
- AutoCAD
- Pictures by PC
Aufgrund des hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses bin ich bei
Pictures by PC hängen geblieben und könnte auch weiterhin
bedenkenlos empfehlen, wenn nicht seit Anfang 2004 die Lizenz an die Hardware
gebunden wäre.
Was bedeutet die Hardwarebindung der Lizenz?
Zunächst einmal bedeutet dies für den Softwarehersteller eine gewisse
Sicherheit gegen Raubkopien. Für den Benutzer die einmalige Eingabe
einer ellenlangen Buchstabenkombination. Danach arbeitet das Programm problemlos.
Was aber, wenn plötzlich der Computer streikt?
Dann hat man erst mal ein Problem. Selbst dann noch, wenn man auf die Schnelle
einen Ausweichcomputer besorgt hat. Auf dem Ausweichcomputer läuft das
Programm wegen der hardwargebundenen Lizenz nämlich nicht.
Nun wird das Problem bei Schott relativ locker gehandhabt. Man darf bei einer
Lizenz das Programm i.d.R. auch noch auf einen zweiten Computer aufspielen,
so dass sich die Schwierigkeiten doch etwas relativieren.
Mit CAD werden oft sehr langlebige Daten produziert.
oft auch so langlebig, dass man nicht mehr sicher davon ausgehen kann,
dass die Firma Schott oder das Programm so lange durchhält wie es die
Daten sollen.
Spätestens dann hat der Anwender ein sehr gravierendes
Problem. Was, wenn es Schott oder das Programm nicht mehr gibt? Inzwischen
wurden die Computer mehrfach gewechselt und will nun auf alte Daten zugreifen.
Diese Daten sind dann zwar noch da, aber wegen der hardwareabhängigen
Lizenz unbrauchbar.
Aus diesem Grund möchte ich der Firma Schott ein anderes Lizenzierungsverfahren
ans Herz legen, in der Hoffnung, dass man mit dem Programm dann auch wieder
langlebige Daten produzieren kann, ohne ein dummes Gefühl wegen der
Lizenz bekommen zu müssen:
Vorschlag:
Sobald Daten getauscht werden, wird die Lizenznummer in Klarschrift lesbar
mit übermittelt. So lange die Firma Schott und/oder das CAD-Programm
lebt, kann auch eine Homepage mit einem Roboter betrieben werden. Geschäftspartner,
die CAD-Daten von Pictures by PC bekommen, lesen diese Nummer und können
sie an den Roboter schicken, der daraufhin mit den Angaben des Lizenznehmers
antwortet. Passen Lizenznehmer und Geschäftspartner nicht zusammen,
so entsteht daraus eine gewisse Erklärungsnot, die weitere Geschäfte
massiv gefährdet. Wer arbeitet schon gerne mit Leuten zusammen, die
geklaute Software benutzen? Der Nächste, der über's Ohr gehauen
wird, ist man ja ggf. selber. Die Firma Schott Systeme hätte dann kaum
Ärger mit der Lizenzverfolgung. Das würden die Geschäftspartner
untereinander schon erledigen. Sollte Schott Systeme einmal nicht mehr existieren
und/oder die Software nicht mehr gepflegt werden, so hätte man doch
die Sicherheit, dass man auch mit alten Daten noch arbeiten könnte.
Auch dann noch, wenn die Computer zwischenzeitlich schon mehrfach gewechselt
wurden. Es muss nur noch eine intakte Programmversion vorhanden sein.