Schülergesundheit

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Diese Seite ist dafür gedacht, Tipps zum Umgang mit Gesundheitsproblemen von Schülern zu sammeln.

Armut

Armut macht krank, Krankheit macht arm. Weil Armut ein wichtiger Risikofaktor sowohl für Bildungschancen als auch für Gesundheit ist, steht dieser Punkt am Anfang in der Hoffnung, dass hier Informationen zusammengetragen werden können, die helfen, dieses Problem zu überwinden:

  • Wenn einem die Schulden über den Kopf wachsen, kann man auf dem Forum Schuldnerberatung über das diskutieren, was man in in der Situation machen kann. Zu den Foren kommt man, indem man auf den Link "Diskussionsforen" klickt, den man in der senkrechten Spalte am linken Rand und oben in den Kopfzeilen finden kann. Auf der dann erscheinenden Seite gibt es den Link "Zu den Foren", der seinerseits wieder auf eine Seite führt, auf der die einzelnen Foren (Schuldenprobleme, Selbstständige, Praktiker, Life!) kurz beschrieben werden und von der man dann schließlich auf die Inhalte gelangt.

Links zur Schülergesundheit

Tipps

Wissenschaftliche Untersuchungen

  • Die wissenschaftlichen Untersuchungen über die Situation der Kinder in den Industriestaaten der Unicef geben zwar keine Tipps, wie man gegen Gesundheitsprobleme von Schülern vorgehen kann. Man findet dort statistische Informationen über die Lebenssituation der Kinder.
    • Auf die Lage in Deutschland wird gesondert eingegangen. Die auf Deutschland bezogene Studie:
      Bertram, Hans (2006), ‘Zur Lage der Kinder in Deutschland: Politik für Kinder als Zukunftsgestaltung’ Innocenti Working Paper No. 2006-02. Florence, UNICEF Innocenti Research Centre.
      kann man als PDF-Datei herunterladen.
    • Der Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Gesundheit von Kindern und Jugendlichen von Dr. Ingrid Schubert und Dr. Kerstin Horch u. M. v. Dr. Heidrun Kahl, Ingrid Köster, Dr. Christiane Meyer und Dr. Sabine Reiter von Robert Koch-Institut, Berlin 2004 kann ebenfalls als PDF-Datei heruntergeladen werden.
  • Einfluss der Vorschulerziehung: Im Rahmen des "Perry Preschool Project" (Ypsilanti, USA) erhielten in den Jahren 1962 - 1967 drei- bis vierjährige Kinder, die in schwierigen Verhältnissen lebten, für zwei Jahre eine Vorschulerziehung. Hochqualifizierte Erzieherinnen betreuten die Kinder montags bis freitags für 2,5 h, wobei eine Erzieherin auf etwa 5 - 6 (8?) Kinder kam. Zusätzlich besuchten die Erzieherinnen die Eltern einmal die Woche zu Hause für etwa 1,5 h. Es wird bis heute untersucht, wie es diesen Kindern und denen einer Kontrollgruppe, die diese Förderung nicht erhielten, im weiteren Verlauf ihres Lebens erging. Kurz zusammengefasst zeigte sich, dass diese Maßnahmen das ganze spätere Leben beeinflussten, zu geringerer Kriminalität, besseren Schulabschlüssen und höherem Einkommen im Vergleich zu der Kontrollgruppe führten. Diese Ergebnisse (englisch) wurden auch unter finanziellen Gesichtspunkten untersucht mit dem Resultat, dass es für die Gesellschaft deutlich billiger ist, für diese frühe Betreuung aufzukommen als für die Folgen, die sich einstellen, wenn man diese Hilfen nicht gibt. Näheres dazu findet man in einem Interview mit James Heckmann (Nobelpreisträger für Okonomie 2000), das in der Süddeutschen Zeitung vom 29./30. März 2008, Wochenende S. VIII abgedruckt ist. Über eine Google-Suche zu dem Thema findet man unter anderem Überblick über die Ergebnisse (englisch).
  • Die Ergebnisse einer Befragung von ca. 6200 Schulkindern aus sieben Bundesländern sind im LBS-Kinderbarometer Deutschland 2007 zu finden. Es wurden Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren befragt. Das entspricht den Jahrgangsstufen vier bis sieben. Ähnlichen Studien wurden unter dem Namen "Kinderbarometer" bereits mehrfach durchgeführt. Dazu gibt es die Webseite http://www.kinderbarometer.de/, über die man auch einige zu Themen der Studie passende Unterrichtsmaterialien findet.
  • Am Samstag, den Sa. 05.09.2009 fand im Landkreis Alzey/Worms eine Gesundheitskonferenz zum Thema Schülergesundheit und Lehrergesundheit statt. Einen Konferenzbericht findet man im Internet als PDF-Datei.

Schwerer Schulranzen

Um Rückenproblemen vorzubeugen, sollte einer Faustregel zufolge das Gewicht des Schulranzens 10% des Körpergewichts nicht übersteigen. Näheres dazu findet man z.B. mit einer Google-Suche nach "Schwerer Schulranzen".

Einige Ideen dazu, was man tun kann, um das Gewicht des Schulranzens zu verringern:

  • Regelmässige Kontrolle des Inhalts der Schultaschen und Überflüssiges entfernen
  • Schüler in einer Bank teilen sich ein Schulbuch
Erfordert, dass der Lehrer einverstanden ist. Absprachen sind nötig, wer welches Buch mitnimmt. Speziell bei schweren Büchern wie Atlanten sinnvoll.
  • Lehrer gibt genau an, was in der nächsten Stunde jeweils benötigt wird.
Welche Bücher, auch welche Hefte.
  • Bücher bleiben in der Schule, z.B. in Schränken oder Spinden.
Dann braucht man zu Hause ein zweites Buch. Manche Bücher gibt es auch auf CDs, die man zu Hause benützen könnte. Nicht mehr benötigte Zweitbücher kann man an die nächste Schülergeneration weiterverkaufen.
  • Hefte
Einfache Hefte statt Doppelhefte benutzen - da hat dann auch der Lehrer, der die Hefte zum Korrigieren einsammelt, nicht so viel zu tragen.
Lose-Blatt-Sammlungen verwenden; das funktioniert aber gerade bei den Kleinen, die von dem Problem am meisten betroffen sind, oft nicht so gut.
  • Stundenplangestaltung
Mit Doppelstunden kann man das Gewicht des Schulranzens verringern, weil sich dadurch die Zahl der verschiedenen Fächer (und damit der mitzunehmenden Unterrichtsmaterialien) an einem Schultag verringert.

Eine ausführlichere Ideensammlung findet man auf der Seite SchwereRanzen.

Ernährung und Bewegung

Hierher gehören Tipps dafür, wie man Kindern Freude an gesunder Ernährung und an Bewegung vermitteln kann. Beispiele:

  • Manche Kinder gehen gern in einen Sportverein
  • Rollschuhfahren bzw. Inline-Skaten
  • ...

Was kann man tun, um gesunde Ernährung in der Schule sicherzustellen?

Links:

Schlafen

  • Es gibt eine Webseite, auf der man sich die altersabhängigen Schlafenszeiten ermitteln lassen kann. Zusätzlich wird darauf basierend ausgerechnet, wann ein Kind ins Bett sollte bzw. wann es aufstehen könnte.

Impfen

Von der Ständigen Impfkommission (STIK) beim Robert Koch-Institut werden Impfempfehlungen herausgegeben, unter anderem findet man dort einen Impfkalender. Anmerkung: Zur Anzeige des Impfkalenders wird ein genügend neuer Acrobat Reader benötigt, z.B. Version 9.1.

Auf der Seite des Münchner Kinderarztes Dr. Rabe gibt es Beiträge zu einer differenzierten Impfentscheidung, die die gängige Impfpraxis hinterfragen.

Mobbing in der Schule unter Schülern

Damals nannte man es hänseln, zicken oder einfach nur ärgern. Wenn man heute mit solchen Ausdrücken das Mobbing erklären möchte trifft man auf taube Ohren oder die gesamte Situation wird als harmlos dargestellt. Die Eltern der betroffenen Kinder empfinden diesen "neuen englischen" Begriff fürs ärgern, nicht nur als abstoßend, sondern auch als maßlos überzogen.

Einige Weblinks zu diesem Thema:

Schlechte Schulmöbel und Haltungsschäden

Bei den falschen Schulmöbeln, können Kinder schnell über Rückenschmerzen klagen. Oft haben die Möbel die falsche Größe. Inzwischen gibt es ergonomische Möbel, die auf die Körpergröße des einzellnen Kindes angepasst ist.

Einige Links zur Ergonomie beim Computereinsatz:

Siehe auch