Schülergesundheit/ Mobbing
Aus SchulbuchWiki
Es ist ein trauriges Kaptiel der Jugend von Heute, das Mobbing, es ist in den letzten Jahren sehr aktuell geworden. Man hört es mehrmals im Jahr in Nachrichten "Und wieder haben Klassenkameraden einen Mitschüler krankenhausreif geschlagen" oder sehen im Fernsehen die Bilder von Gewaltvideos, auf denen man die Demütigung von einzelnen Mitschülern sieht.
Damals nannte man es hänseln, zicken oder einfach nur ärgern. Wenn man heute mit solchen Ausdrücken das Mobbing erklären möchte trifft man auf taube Ohren oder die gesamte Situation wird als harmlos dargestellt. Die Eltern der betroffenen Kinder empfinden diesen "neuen englischen" Begriff fürs ärgern, nicht nur als abstoßend, sondern auch als maßlos überzogen.
Oft bekommen die Opfer von den Personen des Vertrauens eingeredet: Ach Worte, die musst du ignorieren. Bei Schlägen, schlägst du einfach zurück Das ist genau das falsche Verhalten, warum erkläre ich hier.
Man muss wissen das Mobbing ein langer Prozess sein kann. Er kann entweder nur Tage dauern oder viele Jahre dauern kann. Und für das Opfer sehr schlimme Folgen hat, die es noch lange Verfolgen.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Was ist Mobbing?
Es ist ein aktuelles Thema an Schulen, das Mobbing. Der Name kommt vom englischen Verb to mob, was soviel bedeutet wie angreifen. Mobbing ist allerdings der eingedeutschte Begriff für die gezielten psychischen Attacken von Mitschülern auf eine Person, der Originale englische lautet to bully someone.
Es sind in der Tat Angriffe. Meist verbaler Natur, jedoch kommt es immer häufiger auch zu körperlicher Gewalt.
[bearbeiten] Wer mobbt und warum?
In den meisten Fällen ist es die eigene Klasse oder ein Kurs. Genau deshalb hat es auch ein gemobbtes Kind so schwer sich selber zu helfen. Nicht selten finden die besten Freunde es auch so lustig, das das Kind irgendwann alleine da steht und nicht mehr weis an wenn es sich wenden soll.
Oft helfen die besten Freunde der Klasse das Kind beim mobben zu helfen, da die Freunde Angst haben in der Klassenhackordnung abzusinken. Die Freunde plaudern deshalb gerne alle Schwachstellen des gemobbten Kindes aus, sie erzählen tiefste Geheimnisse oder ziehen es mit Dingen auf, die sie selber gar nicht verstehen. So kommt es vor das man Kinder wegen verstorbenen Haustieres mobbt, aber selber wissen sie gar nicht was es heißt das irgendwas stirbt, weil sie es selber nicht erlebt haben. Sie ziehen es mit noch nicht gesammelten Erfahrungen auf und stellen es, vielleicht trotz seiner Intiligenz, als dumm und unerfahren da. Die Vorsicht des gemobbten Kindes vor einer riskanten oder unbekannten Situation wird auch ohne großes Nachdenken als schlecht dargestellt, den wer sich nicht traut etwas zu klauen oder weg zu laufen ist in den Augen der Mobber jemand Feiges.
In den Augen der Mobber seltsames Aussehen ist oft der Grund für die Angriffe. Das Kind muss nur übergewichtig sein, zu klein oder zu groß für sein Alter ist, eine Brille trägt oder nicht das an Kleidung trägt die gerade im Trend liegt. Aber auch seltsame Interessen sind der Grund, wenn man sich für die Naturwissenschaften interessiert ist man ein Langweiler, Computerspiele werden nur von Spinnern benutzt, Bücher lesen nur die Streber und wer Zeit mit der Familie verbringt ist gleich ein Muttersöhnchen.
Leider nicht selten ist auch Mobbing an Personen, bei denen die Klasse die Persönlichkeit herausgefunden hat. Wissen die, dass das gemobbte Kind weiterhin allen die ausführlichsten Hausaufgaben zum abschreiben anbietet und nichts dafür verlangt, wird auf lange Zeit hin immer wieder gefragt ob man sich mal das Heft ausleihen kann. Diese Ausnutzen guter Leitungen wird mit Zusammenarbeit getarnt oder der Mobber, der sich vielleicht noch bedankt hat, behauptet bei gleicher Antwort wie das Gemobbte Kind, es habe abgeschrieben.
Grundsätzlich kennt die Klasse so viele Varianten einen Kameraden fertig zu machen, das man darüber ein ganzes Buch schreiben könnte.
[bearbeiten] Wer wird gemobbt?
Niemand ist sicher vor Mobbing, darüber muss man sich bewusst sein als Eltern eines Schulkindes. Es trifft alle Sorten von Schülern: Die Klassenbesten, die Sportlichen, die Faulen... . Leider ist einer der Hauptgründe für das Mobbing einzelner Personen, das genau diese in den Augen seiner eigenen Klassenkameraden nicht in das Bild der Klasse passt oder sie sich mt dem Opfer identifizieren können. Opfer können auch die sein deren Hauttyp zu hell oder zu dunkel ist, der Haarschnitt nicht modern ist, der Ausländer ist... . Die Schüler denken sich so viele Gründe aus eine einzige Person fertigzumachen, das man diese mit mehr als norml denkender Mensch überblicken kann.
Oft sind es die lieben Kinder: Solche von denen sowieso keine Gefahr ausgeht, weil man nicht beim nächst besten Lehrer verraten wird. Diese Kinder geben und teilen alles, weil es für sie moralisch richtig ist, weil sie fair bleiben wollen. Solche Kinder geben noch ihren Peinigern die ausführlichsten Hausaufgaben, lassen in einer wichtigen Arbeit abschreiben und geben ihr Frühstück ab.
Schüchterne Kinder sind auch betroffen, weil die sich am aller wahrscheinlichsten es sich nicht trauen überhaupt über die Situation zu reden. Auch die Kinder, die schulisch sehr gut sind, sind häufig betroffen, weil man ihnen gerne ein Streber dasein anhängt oder sie für des Lehrers Liebling hält.
Gemobbte Kinder sind sehr robust, hauptsächlich Körperlich. Sie können mit offener Jacke und T-Shirt über den vereisten Schulhof laufen, bei Außentemperaturen von nur wenigen Grad. Sie sind meist ausdauernder als man glaubt und sind sehr talentiert in vielerlei Tätigkeiten. Aber man muss sagen, das diese Kinder auch seelisch robust sind: Kaum ein Erwachsener würde es so lange Zeit, meistens Jahre, in "Einsamkeit" aushalten, er würde sofort am Rad drehen, was bei den Kindern erst nach vielen Jahren der Fall ist, wenn überhaupt. Doch diese "Einsamkeit" hinterlässt auch Wunden, die wahrscheinlich niemals heilen.
Kinder die sofort hecktisch reagieren und sich über jedes kleines Ärgerniss aufregen, werden schneller gemobbt, weil sich die Klassenkameraden über das Reaktionsverhalten amüsieren und es lauthals aussprechen oder still hinter dem Rücken lästern.
Kinder die allerdings offen über ihre Probleme mit Klassenkameraden reden haben weniger Probleme mit Mobbing. Es ist sogar so das "Mimosen" die bei kleinster Berührung schon aufschreinen es würde schmerzen, obwohl dies durchaus eine Lüge sein kann. Den Kinder die eine gewisse Machtstellung in der Klasse haben, können sich das erlauben, man wird sie weniger schnell ärgern, eher werden sie für alles bemitleidet.
[bearbeiten] Wieso erkennt man Gemobbte nicht?
Weil es der Wunsch Gemobbter ist nicht erkannt zu werden, sie wollen Anderen Sorgen ersparen und selber nicht bemitleidet werden und deshalb als Schwach zu gelten. Es heißt aber nicht das sie es sich nicht wünschen das die Mobbing-Attacken irgendwann aufhören.
Lehrer werden immer als erste von den Eltern beschuldigt es nicht erkannt zu haben, das ihr Kind gemobbt wurde. Doch es ist schwer ein gemobbte Kind an seinen schulischen Leistungen zu erkennen, den diese verändern sich entweder gar nicht (was selten ist), wird schlechter oder besser als vor dem Mobbing. Es kommt auch zu Extremen, das heißt das es in zwei drei Fächern absolut schlecht wird, sich in anderen kaum verändert und zu unglaublich guten Leistungen kommt. Die Extremen:
- Schlechte Leistungen tretten auf, weil das Kind merkt, es ist dor nicht so gut und man reibt seine schlechten Leistungen unter die Nase oder die viel besseren anderer. Es versucht Anfangs noch sich irgendwie am Unterricht zu beteiligen, doch dann gibt es auf weil es selber seine Situation für sinnlos hält.
- An den Fächern in denen gemobbte Kinder sehr gut sind erkennt man auch seine Interessen und auch womit es sich in seiner Freizeit beschäftigt. Es hat nachmittags oft viel Zeit, weil es nicht sportlich ist und keine Freunde hat. Es verbringt den Tag mit lernen und wird besser in der Schule. Leider ist es der Fall das irgendwann der Lehrer das Kind lobben wird und es steht als Streber da. Ein Teufelskreis.
Die Kinder verändern auch ihr allgemeines Verhalten nicht, da sie es anfangs selber nicht merken, sie merken es erst wenn es zu spät ist.
[bearbeiten] Wie wird gemobbt?
- Oft wird im Beisein gelästert und die Person als schlecht dargestellt
- Seine Sinnlosigkeit wird Bewiesen
- Diebstahl und Entwendung von (Wert)Gegenständen
- Maßlose Ausnutzung
- Geldausleih ohne Rückzahlung
- Bloßstellung vor einer großen Gruppe
- Eine Große Gruppe, oft die eigene Klasse, gleichaltrige, höherstufige und Niederklässler (besonders demütigend)
[bearbeiten] Phasen des Mobbings
Die unten genannten Phasen entsprechen nicht den oft gehörten vier Phasen des Mobbings, hier stehen die Gefühlsveränderungen Mobbing-Opfers im Vordergrund:
- Nicht-Wahrnehmen-Phase: In dieser Phase bemerkt das Kind nicht das es bereits fest im Visier der Mobber geraten ist und verspürt zwar eine leichte Veränderung im Verhalten seiner Kameraden, doch nimmt diese als normal hin.
- Schleichende-Angriffe-Phase: Dem Kind wird in immer kleiner werdenden Abständen geärgert. Es nimmt diese immer noch als normal hin. Die Mobber verhalten sich mehr hinterhältig, so das das Opfer die Attacken nicht besonders beachtet.
- Aktive-Angriffs-Phase:In dieser Phase spürrt das Kind das man es auf ihm abgesehen hat, will es immer noch nicht wahrnehmen. In diesem Zeitraum, es meist die längste aller Phasen. Die Mobber gehen bewusst auf das Kind los.
- Lustlosigkeits-Phase: Das Kind ist ungewöhnlich oft krank, es spielt allerdins nur die wenigsten Dinge, der Stress macht dem Kind so zu schaffen, das es auch anfälliger für richtige Krankeiten ist. Es nimmt nun jede Attacke der Mobber bewusst war und ist sich auch im klaren was da mit ihm geschieht und auch das es Mobbing ist.
- Verzweifelung: Erste zweifel an seinen Sinn in dieser Gesellschaft wächst, es nimmt die Attacken bewsst war und versteckt sich in seiner Gedankenwelt.
- Befreiungs-Phase
[bearbeiten] Aus der Sicht der gemobbten Person
- Meist ein Außenseiter
- Empfindet Schule als grausam
- Hat meistens keine Freunde, oder nur solche die sich so nennen, die Person aber nur ausnutzen
- Der Betroffene Leidet unter seinem Außenseiter Dasein, hat depressive Zustände
- Wünscht nicht wie gleichaltrige zu sein, eher wie ältere, verschonte, Machthabende, lebensweise Menschen (Oft Eltern, Verwandte und Lehrer)
- Krankheiten treten oft auf
- Sehnsucht nach den Ferien
[bearbeiten] Was kann man dagegen unternehmen?
Jede Person kann nur unterstützen, aus dem Mobbing befreien kann nur das betroffene Kind sich selber.
[bearbeiten] Nach dem Mobbing
- Schwierigkeiten auf Menschen zu zugehen
- Meidet Nähe Anderer, auch zu Personen die er/sie eigentlich doch liebt (Eltern, Verwandte, Freunde)
- Sieht erst alle freundschaftlichen Gesten als Angriff seiner Selbst
- Selbstgespräche
- Die Person hat Angst wieder gemobbt zu werden
[bearbeiten] Verhaltensstörungen? nach dem Mobbing
Wenn man den gemobbten nicht bei Zeiten hilft, haben diese Angriffe Anderer auch bleibende Verhaltensstörungen, die erst gar nicht auffallen, ihren Anfang allerdings haben diese aber schon während der aller ersten Mobbing-Phase, weil dort auch das Außenseiter Dasein beginnt, was mit schulischer Einsamkeit verbunden ist und Einsamkeit ist bekannter weise schadend.
- Depressionen
- Selbstgespräche
- Persönlickeitsspaltung
- Keine Angst vor dem Tod -> Verliert sich in er Verzweifelungs-Phase, Gedanken an Selbstmord
- Polung auf der Aktivität die in den letzten Jahren Berühmtheit verhieß, leider oft Schule
- Verrücktheit -> Ausdenken von verdrehten Dingen
- Sinnfreies Lachen über sinnlose Gegenstände
- Draufgängerisches Verhalten im Straßenverkehr
- Eine eigene Welt
- Investition von viel Zeit in Projekte für die Allgemeinheit, von denen man aber keinen Profit hat.
- Deswegen wird man auch als verrückt dargestellt.
- Kann sich nicht mehr in Gruppen eingewöhnen
- Ist in Gruppen immer entweder der Außenseiter oder übernimmt eine Führungspersonlichkeit

