Schulfach/ Chinesisch

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Stoffverteilungspläne zu diesem Fach findet man in der Kategorie Stoffverteilungsplan/ Chinesisch.

Baden-Württemberg

Internet-Links

Weil es wohl nicht viele Lehrbücher für den deutschen Chinesischunterricht gibt, findet man eine kurze Beschreibung des Lehrbuchs "Dong bu Dong?" in der Wikipedia.

Die Seite http://wiki.sino.uni-heidelberg.de/ des SHAN e.V. bietet Unterrichtsmaterialen für den Chinesischunterricht an, allerdings sind diese Inhalte nur Mitgliedern zugänglich.

Der Fachverband Chinesisch e.V. ist den Aussagen seiner Webseite zufolge eine gemeinnützige Vereinigung zur Förderung des Chinesischunterrichts in allen Bildungsbereichen. Auf dieser Seite findet man einschlägige Linksammungen, Zusammenstellungen von Lehrwerken u.ä.

Chinesisch kann man im Kontakt mit Menschen lernen, die die Sprache als Muttersprache sprechen. Dies ist auf folgenden Seiten möglich. Die meisten Inhalte dieser Seiten scheinen kostenpflichtig zu sein, man findet dort aber auch kostenloses Material. Man benötigt Englischkenntnisse, um die Seiten zu verwenden.

  • Auf der Seite Livemocha findet man unter anderen Sprachen auch Mandarin Chinesisch.
  • Chinesische Podcasts findet man auf der Seite ChinesePod.

Die Deutsche Schule Shanghai betreibt ein zweisprachiges Internet-Portal zum Dualen Ausbildungssystem. Dieses Portal wird auch in einer Meldung des Bundesverwaltungsamts vorgestellt.

Die Chinesische Suchmaschine Baidu enthält auch ein Lexikon. Diese Seiten wenden sich an Chinesen, man braucht daher Chinesischkenntnisse, um diese Seiten verwenden zu können. Eine Zusammenstellung Chinesischer Wörterbücher findet mit in einer Liste von Wörterbüchern der Wikipedia.

Die Utah State University bietet den Kurs "First Year Chinese" an. Er basiert auf "Practical Chinese Reader" (PCR) und einem von der Dozentin Li Li verfassten Lehrwerk. Er besteht aus zwei Teilen, CHIN1010 - First Year Chinese I (PCR Lektionen 1-7) und CHIN1020 - First Year Chinese II (PCR Lektionen 8 - 15). Der Kurs selbst besteht aus einer Reihe von ca. 15 - 20 Minuten dauernden Videos. Unterrichtssprache ist Englisch. Zu den Kursinhalten und Videos gelangt man über die mit "Course" überschriebene Navigationsleiste auf der linken Seite, der Punkt "Schedule" führt zu den Videos, die einzelne Lektionen des PCR behandeln.

Auf der englisch-sprachigen Seite The Mathematics of the Chinese Calendar wird erklärt, wie der chinesische Kalender funktioniert.

Das Deutsch-Chinesische Kulturnetz ist ein Kooperationsprojekt der Robert Bosch Stiftung und des Goethe-Instituts.

Chinesische Schriftzeichen auf Windows XP-Rechnern

Auf Rechnern mit dem Windows XP-Betriebssystem kann man normalerweise chinesische Zeichen verwenden. Diese Möglichkeit ist in deutschen Geräten üblicherweise nicht aktiviert, man kann sie aber anscheinend mit den folgenden Schritten benutzbar machen (ohne Gewähr!):

Schritt 1: Dateien für die Asiatischen Sprachen installieren

Einloggen als Administrator

Start -> Systemsteuerung (u.u. erst zu "klassischer Ansicht" wechseln) -> Regions- und Sprachoptionen ->Reiter "Sprachen"->Zusätzliche Sprachunterstützung. Dort gibt es zwei Kästchen mit "Dateien für Sprachen mit komplexen Schriftzeichen ... " sowie "Dateien für ostasiatische Sprachen installieren".

Beide aktivieren. (Für Chinesisch braucht man vermutlich nur die ostasiatischen Sprachen. Beide Häkchen braucht man wohl nur, wenn man sich für weitere Sprachen wie z.B. Thai interessiert).

Dann auf OK klicken. Man wird darauf hingewiesen, dass man dafür 10 MB bzw. 230 MB oder mehr Speicherplatz auf der Platte benötigt. Wenn man dann auf OK klickt, werden die Dateien installiert. Das dauert eine Weile - die Daten sind bereits in komprimierter Form auf dem Rechner vorhanden, man braucht daher keine Installationsmedien.

Danach muss man den Computer neu starten.

Schritt 2: Gewünschte Eingabegebietsschemata hinzufügen

Nach dem Neustart des Rechners geht man wieder auf Start -> Systemsteuerung -> Regions- und Sprachoptionen ->Reiter "Sprachen" und klickt diesmal auf "Details".

Es erscheint eine Dialogbox mit dem Titel "Textdienste und Eingabesprachen", da braucht man den Reiter "Einstellungen", der defaultmäßig angezeigt wird.

Im Bereich "Installierte Dienste" sieht man die Sprachen, die man derzeit aktiviert hat.

Mit dem Knopf "Hinzufügen" kann man weitere Sprachen aktivieren. Man erhält eine weitere Dialogbox mit dem Titel "Eingabegebietsschema hinzufügen". Dazu muss man zwei Dinge angegeben: Das "Eingabegebietsschema", mit dem die wesentlicher Kontext für die Sprache festgelegt wird (in Taiwan bevorzugt man andere Darstellungen der Zeichen als in der VR China) und das "Tastaturlayout/IME", mit dem man festlegt, auf welche Tasten man drücken muss, um die Zeichen einzugeben (IME = Input Method Editor)

In der Dialogbox stehen für Chinesisch verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, je nach Präferenzen kann man eines auswählen, z.B. "Chinesisch (VR China)". Diese Auswahl gibt es nur, wenn die entsprechenden Dateien installiert sind, das setzt voraus, dass Schritt 1 durchgeführt wurde.

Als Tastaturlayout/IME wird z.B. "Chinese (Simplified) - Microsoft Pinyin IME 3.0" angeboten. Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten, weil es eine ganze Reihe von Verfahren dafür gibt, mit einer Tastatur, die bei uns üblich ist, chinesische Zeichen einzutippen. Die Pinyin-Methode hat den Vorteil, dass man einfach die lateinische Umschrift der Zeichen (Pinyin) eingibt und das Programm hilft, die passenden Zeichen dazu herauszusuchen. Außerdem sind die Hilfetexte dazu auf Englisch und nicht auf Chinesisch.

Wenn man jetzt auf OK drückt, erscheint in der Dialogbox "Textdienste und Eingabesprachen" eine zusätzliche Information, die die chinesischen Eingabemöglichkeiten beschreibt.

Bei dieser Dialogbox auf "OK" drücken, dann sollte die Dialogbox verschwinden und statt dessen eine kleine Leiste erscheinen, auf der steht "DE Deutsch (Deutschland)", die Eingabegebietsschemaleiste. Diese kann man u.a. dazu verwenden, um zwischen den Eingabemethoden umzuschalten.

Schritt 3: Schreiben von chinesischen Zeichen

Das Schreiben von chinesischen Zeichen kann man ausprobieren, indem man z.B. den Notepad-Editor öffnet. Probeweise kann man einige Buchstaben eingeben - das sollte wie gewohnt funktionieren.

Wenn man jetzt auf die Eingabegebietsschemaleiste klickt, erhält man eine Liste, in der auch Chinesisch aufgeführt ist. Um chinesische Zeichen einzugeben, klickt man auf Chinesisch, worauf sich die Eingabegebietsschemaleiste verändert. Sie zeigt an, dass die chinesische Eingabe aktiv ist, wobei man im Gegensatz zur deutschen Eingabe noch einige Einstellmöglichkeiten hat.

Wenn man jetzt z.B. xiexie eintippt, erscheinen die eingegebenen Buchstaben zunächst in einer kleinen Extra-Fenster. Nach dem Drücken der Enter-Taste stehen dann die zwei chinesischen Zeichen für "Danke" im Text. Bei den üblichen Einstellungen sind sie sehr klein, wenn man unter Format -> Schriftart einen größeren Schriftgrad (z.B. 48 Punkte) einstellt, kann man sie schön sehen. Es empfiehlt sich auch, eine Schriftart zu verwenden, die für chinesische Zeichen angepasst ist, z.B. MingLiU, weil bei den gängigen westlichen Schriftarten meist zwar auch die chinesischen Zeichen dargestellt werden, aber für die Darstellungen der chinesischen Zeichen anscheinend verschiedene Schriftarten durcheinandergemixt werden, was nicht so gut aussieht.

Die Zeichen stehen auf einer punktierten Linie. Das bedeutet, dass sich die angezeigten Zeichen noch ändern können, wenn man weiteren Text eingibt. Das hängt damit zusammen, dass es zur gleichen lateinischen Umschrift mehrere passende chinesische Zeichen geben kann, und das Eingabeprogramm wählt diejenigen aus, die am besten zum Kontext passen könnten. Erst wenn man noch mal auf die Enter-Taste drückt, verschwinden die Punkte, weil das Eingabeprogramm annimmt, dass man die Auswahl akzeptiert hat.

Es gibt nun eine ganze Reihe von Einstellungen, mit der man die chinesische Eingabe an seine Wünsche anpassen kann - das im einzelnen zu erklären würde zu weit führen. Darüber kann man sich mit dem Hilfe-Funktion, über die man durch einen Klick auf den entsprechenden Teil der Eingabegebietsschemaleiste (Fragezeichen) kommt, genauer informieren.

Anmerkungen

Mit der Tastenkombination ALT+SHIFT schaltet man schnell zwischen der chinesischen und der deutschen Tastatur hin und her. Die Einstellung, in welcher Sprache man schreibt und mit welchen Einstellungen, wechselt mit der Anwendung. Wenn man also zwischen verschiedenen Anwendungen wechselt, wechseln also auch die Einstellungen für die Sprache, d.h. in wenn man von einer Anwendung, die man auf Deutsch bedient hat zu einer anderen wechselt, bei der gerade die chinesische Eingabe aktiv ist, dann wechselt auch die Sprache entsprechend.

Siehe auch