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Inhaltsverzeichnis

Zweck des SchulbuchWikis

Zweck des Wikis soll sein, Lehrmaterialien und - wenn es klappt - am Ende auch offizielle Schulbücher, die für den Unterricht an öffentlichen Schulen zugelassen sind, zu erstellen. Damit soll folgendes erreicht werden:

Lehrer entlasten

Durch Austausch und/oder gemeinsames Erstellen von Unterrichtsvorbereitungen können Lehrer verschiedener Schulen gegenseitig von Ihrer Arbeit profitieren. Ein öffentlicher Austausch von auf konventionellen Lehrbüchern basierenden Vorbereitungen, ist derzeit nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich, da dies in der Regel das Copyright an den Schulbüchern verletzen würde.

Gute Vorbereitung kann die Präsenz vor der Klasse - den härtesten Teil des Berufs - etwas erleichtern. Von Verhältnissen wie beim Pisasieger Finnland - zwei Lehrer betreuen eine Klasse mit zwanzig Schüler - kann man in Deutschland - ein Lehrer betreut 30 Schüler - nur träumen. Nach einer Diskussion mit einer Mutter, die gerade von Finnland nach Deutschland zurückgekehrt war, wurde das auf einem Elterntreffen in etwa so zusammengefasst.

Weitere Nutzungen des Lehrstoffs ermöglichen

Einen in einem Schulbuch enthaltenen Stoff kann man häufig noch in anderer Weise sinnvoll nutzen. Man kann z.B. dazu passende Karteikarten mit Lernstoff, Lernprogramme oder -spiele, Übungsblätter, Schulaufgaben, Extemporalien u.ä. erstellen und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Dies ist bei konventionellen Schulbüchern nur möglich, wenn der Copyrightinhaber, also in der Regel der Verlag, der das Schulbuch herausgibt, diese Verwertung erlaubt. Bei der Erteilung dieser Erlaubnis scheinen die Verlage aus wirtschaftlichen Gründen sehr restriktiv zu handeln.

Verbessern der Verfügbarkeit von Lehrmaterialien

Es kann viele Gründe geben, dass Schulbücher oder andere Lehrmaterialien fehlen: An Auslandsschulen kann die Beschaffung schwierig sein, die Bücher können vergriffen sein etc. Für den Druck von frei verfügbaren Lehrmaterialien gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten: Vom Ausdrucken einzelner Seiten am heimischen PC über Kopierer an Schule oder in Copyshops bis hin zum Drucken von größeren Auflagen in Druckereien, die sich die Druckvorlagen einfach aus dem Internet herunterladen könnten. Das Kopieren herkömmlichen Schulbücher dagegen wäre wohl auch dann ein strafbarer Verstoß gegen das Copyright, wenn der Schulbuchverlag keine Neuauflage der Bücher plant (z.B. wegen Übergang von G9 auf G8). Offenbar aus Copyrightgründen kann man z.B. die Lesetexte sowie die Aufgabenstellungen für Orientierungsarbeiten der Grundschule nur in den Schulen selbst, nicht aber im Internet einsehen.

Anpassen der Schulbücher an individuelle Bedürfnisse

Beispiele:

- Manche Schüler, z.B. Legastheniker, würden im Unterricht mit in großer Schrift gedruckten Lehrmaterialien besser zurecht kommen.

- Als Mittel gegen zu schwere Schulranzen speziell der jungen Schüler könnten von den Schulbüchern nur die in einem überschaubaren Zeitraum benötigten Teile gedruckt werden statt Bücher mit dem Stoff für ein ganzes Schuljahr. Statt schweren Schulbüchern bräuchten die Kleinen dann nur leichte, kleine Heftchen mitzunehmen.

Aktuellere Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellen

Kosten senken?

Ob damit die Kosten der Schulbücher gesenkt werden können, ist nicht ohne weiteres klar. Dafür würde sprechen, dass es mehr Konkurrenten gibt, die die Bücher herstellen können (im Prinzip jede Druckerei statt nur der eine Verlag als Copyright-Inhaber). Dagegen sprechen die individuellen Anpassungsmöglichkeiten, die den Kostenvorteil wieder zunichte machen können (das Ausdrucken eines Schulbuchs am heimischen PC dürfte möglicherweise teurer sein als es zu kaufen). Als pdf in einem PDA oder Laptop müssen die Dokumente aber nicht mal ausgedruckt werden.

Siehe auch

Die englischsprachige Seite Why OER? im Wiki von OER Commons enthält Argumente für den Einsatz von Open Educational Resouces.

Das Vorgehen

Die nächsten Schritte

Bis dieses System so weit ist, dass man Lehrbücher daraus herunterladen kann, ist wohl noch ein weiter Weg.

Erste Schritte in diese Richtung könnten sein: Sammeln von Links zu nützlichen Informationen für Lehrer und Schüler, geordnet nach Schularten, Klassenstufen, etc. wie oben vorgeschlagen. Weitere Links würden dann zu Material führen, das zu dem jeweiligen Lehrplan passt - ich weiß, dass es eine Reihe von engagierten Lehrern gibt, die bereits eine Menge Material erarbeitet und zur Verfügung gestellt haben.

Material kann auch direkt eingestellt werden. Beteiligen kann sich daran jeder: Lehrer, die geeignete Teile ihrer Unterrichtsvorbereitung zur Verfügung stellen, Schüler oder Eltern, die über passendes Material verfügen oder andere Leute, die Wissen und Ideen zu relevanten Teilen beisteuern können. Das braucht nicht immer ein kompletter Beitrag zu sein, auch Verbesserungen und Ergänzungen sind hilfreich.

Unausgegorenes:

Geschäftsmodell

Noch nicht so ausgegoren sind andere Aspekte: Für den Erfolg der Idee wäre es förderlich, wenn man für einzelne Aufgaben, z.B. für die Pflege des Systems und Softwareanpassungen, Geld ausgeben könnte. Dafür müsste geklärt werden, welche Rechtsform dazu geeignet wäre und woher das Geld kommen kann. Als Sponsoren kämen Nutznießer des Systems in Frage: Staatliche Stellen, Städte und Gemeinden, die mit dem System möglicherweise Geld für Schulbücher sparen könnten, Druckereien und Copyshops, für die das eine neue Einnahmequelle werden könnte und auch Eltern, die von dem neuartigen Konzept der Schulbücher profitieren.

Wie versteckte Kosten zustandekommen, die die übliche Praxis des Umgangs mit dem Urheberrecht bei Lehrwerken verursacht, kann man sehen, wenn man die Seite Wortschatzarbeit mit Vokabeltrainern unter diesem Gesichtspunkt ansieht:

Da tippen die Schüler den Wortschatz ihrer Lehrbücher in ihr Lernprogramm ein, der Lehrer verbringt (vermutlich) Stunden damit, diese Einträge zu korrigieren. Das Spiel wiederholt sich jedes Schuljahr, für jede Klasse und mit vielen Lehrern an verschieden Schulen.

Prinzipiell gäbe es eine einfache Lösung, den diesen Aufwand drastisch zu reduzieren: Die Vokabeln werden nur einmal eingetippt und dann im Internet veröffentlicht. Mögliche Fehler werden auch gleich da korrigiert. Wie dieses Verfahren funktioniert, kann man bei der Wikipedia beobachten.

Nach dem gegenwärtigen (5.5.2008) Wissenstand des Autors ist der Haken daran, dass man mit diesem Vorgehen strafbar machen würde, weil es die Urheberrechte der Schulbuchverlage verletzt. Zwar könnten die Rechteinhaber diese Nutzung zulassen, es ist aber wohl nicht zu erwarten, dass man eine entsprechende Einwilligung erhält (vgl. z.B. http://www.vokabeltrainer-online.net/Vokabellisten.htm). Auch die beim VdS Bildungsmedien e.V. veröffentlichte Pressemitteilung vom 23.6.2009 scheint in die Richtung zu deuten, dass die Schulbuchverlage im Interesse ihrer Umsätze an möglichst restriktiven Urheberrechtsregelungen interessiert und alternativen Ansätzen, wie z.B. Open Access, gegenüber wenig aufgeschlossen sind.

Da die Arbeitszeit der Lehrer pauschal bezahlt wird, werden für derartige Arbeiten nirgendwo Kosten in Rechnung gestellt. Das heißt natürlich nicht, dass diese Kosten nicht in irgendeiner Form letztlich über Steuergelder bezahlt werden. Eine Vorstellung von der Höhe dieser Kosten vermittelt vielleicht die Idee, die verschwendete Arbeitszeit der Lehrer müsste man wie Handwerker- oder Ingenieursstunden bezahlen. Konkretere Daten finden man in der Veröffentlichung "Ausgaben je Schüler/-in 2005/2006" des Statistischen Bundesamts. Die Methodik, nach der diese Zahlen ermittelt wurden, ist beschrieben in "Methodik zur Gewinnung der Kennzahl „Ausgaben öffentlicher Schulen je Schülerin und Schüler“".

Mit Schulbüchern, die auf offenen Lizenzen (GNU FDL, Creative Commons u.ä) beruhen, wäre die beschriebene Lösung machbar, und ein Bruchteil der eingesparten Kosten dürfte reichen, um den Betrieb des dazu benötigten Wikis inkl. Personalkosten zu finanzieren.

Es gibt möglicherweise noch einige andere Stellen, an denen im bayerischen Schulsystem Geld eingesetzt wird, das an anderer Stelle sinnvoller verwendet werden könnte. Leider geht aus dem Artikel, zu dem hier verlinkt wird, nicht hervor, wie die 280 Millionen Euro im Schuljahr 2006/2007 zustandekommen.

Ein gängiges Modell, wie die Arbeit an Webseiten finanziert wird, sind Reklameeinblendungen. Wie das praktisch aussieht, kann man sehen, wenn man sich die Videos, in denen der ph-Wert von Säuren erklärt wird, ansieht. Zu Beginn des Videos erscheinen gelegentlich Reklameeinblendungen von einigen Sekunden Dauer.

Möglicherweise kann man einige Ideen übernehmen von den Geschäftsmodellen, nach danen freie Software produziert wird. Darüber kann man nachlesen in dem Buch Economic aspects and business models of Free Software von Amadeu Albós Raya, Lluís Bru Martínez und Irene Fernández Monsalve. Dieses kann direkt von der Webseite der Free Technology Academy heruntergeladen werden. Derzeit (29.3.2010) existiert allerdings nur nur eine vorläufige Version.

Die von der nef (the new economics foundation) herausgegebene Publikation A Bit Rich: Calculating the real value to society of different professions (englisch) vergleicht die Einkommen von sechs verschiedenen Berufen mit den geschaffenen Werten. Die Arbeit ist inspiriert von der Idee des SROI (Social Return on Investment), bei dem im Gegensatz zum üblicherweise verwendeten ROI auch soziale Folgekosten und Konsequenzen für die Umwelt berücksichtigt werden. Die Ergebnisse im Überblick:

City Banker               7      vernichtete bezogen auf geschaffene Werte
Nursery Worker          7 .. 9,5 geschaffenener Wert bezogen auf Bezahlung
Advertising Executive     11,5   vernichtete bezogen auf geschaffene Werte
Hospital Cleaner          10     geschaffenener Wert bezogen auf Bezahlung
Tax Accountant            47     vernichtete bezogen auf geschaffene Werte
Waste Recycling Worker 11 .. 12  geschaffenener Wert bezogen auf Bezahlung

Wie diese Zahlen ermittelt wurden, ist in der Publikation erklärt. Diese will die verbreitete Annahme, es bestünde eine direkte Beziehung zwischen hohem Einkommen und geschaffenenen Werten, in Frage stellen. Diese Foundation berechnet auch den Happy Planet Index, von dem man verschiedene Versionen als PDF-Dateien herunterladen kann.

Politik

Der politische Rückenwind könnte darin bestehen, dass man für Lehrer Anreize schafft, ihre Vorbereitungen in das System einzustellen. Außerdem braucht man juristische Hilfe, um einerseits sicherzustellen, dass die existierenden Rechte von Verlagen nicht verletzt werden, andererseits mögliche Autoren nicht durch Drohungen mit Urheberrechtsklagen abgeschreckt werden, Lernmaterialien zur Verfügung zu stellen.

Ansätze in diese Richtung gibt es bereits:

Weil es als vorbildlich gilt und man davon möglicherweise etwas in Deutschland ebenfalls umsetzen könnte, hier ein Link zu einem Artikel in der Wikipedia, der das Bildungssystem in Finnland beschreibt.

Zum Schulsystem in Schweden gibt es ebenfalls einen Artikel in der Wikipedia. Die Frage, ob das Schulsystem in Schweden ein Vorbild für Deutschland ist, wird auf auf einem Blog des Hermann-Vöchting-Gymnasium Blomberg diskutiert. Eine Darstellung dieses Schulsystems aus schwedischer Sicht von Mats Ekholm aus dem Jahr 2003 findet man bei der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule Nordrhein-Westfalen e.V.. Beim Ganztagsschulverband findet man einen Bericht über eine Studienreise nach Göteborg, die das Ziel hatte, das schwedische Schulsystem kennenzulernen.

Eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse der PISA-Studie 2006 findet man über die PISA-Seiten der OECD.

Auf der Webpräsenz des Bunds demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler / BdWi findet man die Folien eines Vortrags von Cornelia Heintze, "Ressourcenbereitstellung für ein zukunftsfähiges Bildungssystem - Ein Vergleich mit Skandinavien", einem Kurzbeitrag zur Tagung "Wirtschaftskrise und Zukunft öffentlicher Bildung und Wissenschaft" am 27. Juni 2009 in Berlin. Diese Folien enthalten statistisches Material über die Verhältnisse in skandinavischen Ländern, die entsprechenden Daten aus Deutschland gegenübergestellt werden.

Zulassungsverfahren

Last but not least wird bei den entsprechenden staatlichen Stellen die Bereitschaft benötigt, einem auf diese Weise entstandenem Werk auch die Zulassung für den Unterrichtsgebrauch zu erteilen, wenn es den dazu nötigen Reifegrad erreicht hat. Da sich das Werk laufend ändert, müsste sich eine Genehmigung auf einen "eingefrorenen" Stand beziehen.

Für Bayern findet man die Kriterien der Zulassung und Listen zugelassener Lehrbücher auf einer Seite des Kultusministeriums.

Lizenzierung

Die "GNU Free Documentation License 1.2", unter der der Inhalt dieses Wikis steht, ist möglicherweise nicht die optimale Lizenz für den Zweck, den das SchulbuchWiki verfolgt. Diese Lizenz fordert z.B., dass der der Lizenztext bei Druckversionen beigefügt sein muss, was aber z.B. dann nicht praktikabel ist, wenn man kleine Heftchen oder gar einzelne Übungsblätter vervielfältigen möchte - das meiste Papier würde dann für den Abdruck des Lizenztexts verschwendet. Eine Creative Commons Lizenz scheint angemessener zu sein, wobei diese im allgemeinen Namensnennung und Weitergabe zu gleichen Bedingungen fordern, aber auch kommerzielle Nutzung zulassen sollte. Am ehesten dürfte daher die Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland passen. (Siehe dazu auch den "Fall des Monats" 11/07, einen Beitrag zu den Creative Commons Lizenzen auf Lehrer Online) Kommerzielle Nutzung wäre z.B. dann gegeben, wenn ein Verlag Übungsblätter vertreiben möchte, die im SchulbuchWiki zu finden sind. Klarheit darüber, wie das Vorgehen genau aussehen soll, besteht derzeit noch nicht. Das gilt speziell auch für den Fall, dass Material das hier etwa unter einer Creative Commons Lizenz gesammelt wird, in Wikibooks verwendet wird, um daraus die fertigen Bücher zu erstellen. Das wäre wegen der besseren auf das Erstellen von Buchfassungen ausgerichteten Struktur von Wikibooks zwar sinnvoll, wirft aber ungeklärte lizenzrechtliche Fragen auf. Näheres zu der Problematik findet man unter dem englischen Eintrag zur Multilizensierung oder dem ebenfalls englischsprachigen Artikel zur gemeinsamen Verwendung der GFDL und Creative Commons Lizenz. Es gibt eine Reihe von Argumenten dafür, die kommerzielle Nutzung freier Inhalte zuzulassen.

Die Free Software Foundation, Creative Commons, die Wikimedia Foundation und andere arbeiteten längere Zeit an einer neuen Lizenz, mit der sich die genannten Probleme besser lösen lassen. Zu dem Thema gibt es auch eine Seite mit Fragen und Antworten. Als Ergebnis davon wurde die Wikipedia auf die Creative Commons Attribution/Share-Alike License umgestellt. Eine entsprechende Umstellung ist auch für das SchulbuchWiki vorgesehen.

Ideen für Software, die das Erstellen von Schulbüchern unterstützt

Aufbereitung für den Druck

Ein Tool wird benötigt, um den zu einem Schuljahr gehörenden Stoff auf der Basis des Stoffverteilungsplans für ein Schulbuch auszuwählen und für den Druck, z.B. als PDF-Datei, aufzubereiten. Das könnte auch so aufgebaut sein, dass man eine Version des Stoffs für Genehmigungszwecke "einfrieren" kann, damit er nach dem Durchlaufen eines Genehmigungsverfahrens zu offiziellem Lehrstoff werden kann.

Links zu Diskussionen der Möglichkeiten, Druckausgaben herzustellen, z.B. als PDF-Datei:

  • Die Wikimedia-Foundation scheint daran zu Arbeiten, dass man Bücher mit den Inhalten der Wikis erstellen kann. Derzeit (3.12.2008) scheint das Vorhaben im Beta-Stadium zu sein und es sollen offenbar PDF-, OpenDocument- und DocBook-Formate unterstützt werden, sodass die erzeugten Dokumente auch mit geeigneten Textprogrammen nachbearbeitet werden können. Einige Links zu diesem Thema:
  • Druckausgaben bei Wikibooks. Ein Link auf dieser Seite führt auf eine Diskussion über das Angebot des M-V-Verlags.
  • Die Artikel der Wikipedia (möglicherweise auch von Wikibooks, Wikistudy etc) kann man über einen PDF-Generator im PDF-Format erhalten. Dazu braucht man nur den Namen des Artikels in eine Dialogbox einzugeben und spezifizieren, in welcher Wikipedia (deutsch, englisch...) er zu finden ist. Der dazu benötigte php-Code ist öffentlich zugänglich. Eine archivierte Diskussion zud diesem Thema siehe PDF-Generator bei Wikipedia.
  • Es gibt ein LateX-Plugin und ein Wiki dazu. In dem Wiki werden weitere Alternativen für Druckausgaben im Punkt "Visions" diskutiert. Erläuterungen zu LaTeX findet man in der Wikipedia.
  • Der Benutzer:Schmidt2 pflegt bei Wikibooks eine LinksammlungPDF, in der er Verweise auf Informationen zum Erstellen von Druckversionen aus Wikiseiten zusammenstellt.

Mit Hilfe der Möglichkeiten von CSS-Stylesheets, hat man auch mit HTML die Möglichkeit, das Drucklayout genau festzulegen. Diese Technik kann man auch in Wikitexten verwenden. Näheres findet man z.B. im Abschnitt Layouts für Printmedien von Selfhtml. Dieses Vorgehen hat allerdings zwei Nachteile:

  • Man muss eine komplexe Auszeichnungssprache lernen.
  • Es ist nicht klar, wie gut diese Möglichkeiten bei den unterschiedlichen Browsern funktionieren.

Vor dem Ausdrucken kommt die Gestaltung. Die Seitengestaltung ist bei Wikis, die auf der WikiMedia-Software basieren, schwierig, weil ein Wysiwyg-Editor fehlt. Möglicherweise könnte man dem abhelfen, indem man diese Software mit einem Wysiwyg-Editor kombiniert, z.B. mit TinyMCE oder ähnlichen Editoren. Vielleicht hat das schon jemand probiert und weiß, ob das geht.

Unterstützung der Stoffplanung

Zusammenstellung des Stoffs nach Unterrichteinheiten (Schulstunden) für die Unterrichtsvorbereitung. Per Software könnte man aus Stundenplan, Schulaufgabenterminen und allgemeinem Stoffverteilungsplan einen für ein Schuljahr spezifischen Unterrichtsplan erstellen, an dem man u.a. sehen kann, ob man mit dem Stoff in der Zeit liegt.

Erstellen von Vokabellisten aus Texten

Wenn Übungstexte in elektronischer Form vorliegen und, z.B. durch einen Stoffverteilungsplan, eine Reihenfolge festgelegt ist, in der diese durchgenommen werden, könnte man mit einer geeignetetn Software die Liste der in dem jeweiligen Übungstext neu vorkommenden Wörter herausfinden. Diese Listen könnten dann gleich in dazu passende Vokabeltrainer übernommen werden.

Lernsoftware und Vokabeltrainer

Weil das Thema Lernsoftware so umfangreich ist, gibt's dafür eine eigene Seite.

Sonstige mögliche Software.

Siehe auch

In Finnland gibt es eine Forschungsgruppe, die an LeMill arbeitet, einer Software für gemeinsam erstellte Bildungsresourcen.

Eine Software, die anscheinend ähnlich wie die Wikimedia funktioniert, aber auf Lerninhalte zugeschnitten zu sein scheint ist Moodle. Man kan eine kurze Einführung finden, die erklärt, was Moodle ist. Die Software eignet sich offenbar für den Einsatz in Schulen.

Um "Lernen im Prozess der Arbeit" geht es bei der E-Learning Baltics (eLBa 2008), einer Konferenz und Messe für technologiegestütztes Lernen, die 17.-19. Juni 2008 in Rostock an der Ostsee stattfindet. Vermutlich spielen da Schulen und Schulbücher kaum eine Rolle, aber es wäre denkbar, dass dort Dinge vorgestellt werden, die auch für Schulen relevant sind.

Die Forschungsgruppe EduMedia bei Salzburg Research beschäftigt sich (u.a.) mit innovativen Bildungstechnologien für den Schulunterricht.

Mit Schulbuchforschung befasst sich das Georg-Eckert-Institut. Am Lehrstuhl für germanistische Linguistik (Prof. Kirsten Adamzik) der Universität Genf gibt es ein Forschungsprojekt, das sich mit Schulbüchern beschäftigt, das Schulbuchprojekt. Man sammelt dort u.a. alte Schulbücher. Die Internationale Gesellschaft für historische und systematische Schulbuchforschung e.V. erforscht ebenfalls Schulbücher.

An der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd wird an einem Lehrerportal gearbeitet.

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