Überlegungen zum Geschäftsmodell |
Astrail-Home Software-Team Wellness |
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© 2003-2005 Albrecht Müller E-Mail:
albrecht.mueller@astrail.de, Änderungsstand:
8. Oktober 2005
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Es gibt einige Protoypen
der Software, die als "Freizeitaktivität" entstanden sind. Diese
Programme sind in OPL realisiert und laufen auf einen Psion Serie 5.
Die Qualität dieser Programme ist so, dass ich einzelne
Teilfunktionen bereits selbst nutzen kann. Für eine
Veröffentlichung dieser Programme reicht diese Qualität der
Benutzerschnittstelle allerdings noch nicht aus.
Außerdem stehen der Veröffentlichung noch
ungeklärte Rechts- und Haftungsfragen entgegen. Als die
wichtigsten sehe ich derzeit an:
- Unterliegen die Daten, die das Programm enthält, einem
Copyrightschutz?
- Wer haftet, wenn die von dem Programm abgegebenen Tipps Schaden
anrichten?
Das Kernproblem ist, dass die Weiterentwicklung der
Software zu einem oder mehreren marktfähigen Produkten meine
Resourcen übersteigt. Daher suche ich auf diesem Weg Partner, mit
denen zusammen ich das Konzept realisieren kann.
Damit ließe sich der Nutzen für den Anwender maximieren. Die kritischen Punkte sind, geeignete Vertriebswege zu finden sowie ein genügend einfaches Produkt zu definieren, das nicht nur seine Entwicklungskosten wieder einspielt, sondern auch weitere Entwicklungen solange finanzieren kann, dass diese ihrerseits ihre Kosten einspielen.
Speziell die Hersteller von Ernährungs-, Gesundheits- und Fitness-Ratgebern könnten einen Zusatznutzen davon haben, dass sie ihren Werken dazu passende Software beilegen. Da viele Handys mit PCs kommunizieren können, wäre das über eine beigelegte CD möglich.
Für diese Zielgruppe könnte es interessant
sein, dass Wellness-Software ein Werbemedium darstellen kann, das durch
die genaue Wissen über den individuellen Bedarf des Nutzers nur
geringe Streuverluste aufweist.
Beispiele:
Wenn der Nutzer etwa Vorschläge für das
nächste Frühstück und einen Einkaufszettel dafür
anfordert, würde die Software statt mit allgemeinen Angaben
(Apfel, Yoghurt, ... ) zu reagieren konkrete Produkte vorschlagen, die
einigermaßen passen.
Betreiber von Fitnessstudios: Übungsanleitungen
verbunden mit Erinnerungen an die Trainingsstunden, wenn die zu oft
ausfallen könnten sich positiv auf die Kundenbindung auswirken.
Die neuen Nutzungsmöglichkeiten der Handys bzw. Smartphones können sowohl den Datenverkehr in den Funknetzen erhöhen als auch Anlass für den Kauf neuer Geräte sein. Das könnte ein Anreiz für Netzbetreiber oder Handyhersteller, in diese Software zu investieren. Aus der Sicht des Endnutzers hätte das allerdings den Nachteil, dass auif dieser Basis entwickelte Software nicht so sparsam mit Resourcen umgeht wie das technisch möglich wäre. Konkret: Er bezahlt die Entwicklungskosten dann über die Telefonrechnung oder durch den Kauf neuer Handys.
Möglicherweise eine dumme Idee: Kann man im
Gesundheitswesen dadurch Kosten sparen, dass man dafür sorgt, dass
die Menschen gesünder leben und sich wohler fühlen? Wem
würde das nutzen?
Individuelle Erinnerungen an Impfungen und
Vorbeugeuntersuchungen
wäre über Handysoftware möglich.
Bei diesen Überlegungen ist mir eine alte Idee wieder eingefallen: Eine abgewandelte Form des Krombacher Modells zur Rettung des Regenwaldes trägt zur Rettung des Gesundheitswesens hierzulande bei, indem ein von einer Abgabe auf Alkohol gespeister Fonds für die Kosten alkoholassoziierter Krankheiten aufkommt. Dies ist ein Link zu weiteren Informationen zu dieser Idee.
Die Wellness-Software behandelt einfache und
anschauliche Aufgaben aus dem Alltag. Eine befriedigende Lösung
vieler dieser Aufgaben erfordet das Zusammenwirken unterschiedlicher
Informationsquellen. Die Informationen können auf dem Smartphone
selbst liegen, aber auch geliefert werden
durch Sensoren, drahtlose Netzwerke verschiedener Art und externe
Dienstleistungen auf Serven. Daher könnte die Wellness-Software
die Ergebnisse von Initiativen wie OMA (Open Mobile Architecture) und
Organic Computing (GI, VDI) nutzen und ihrerseits als Beispielanwendung
dienen, mit der man die Ergebnisse dieser Initiativen auf praktische
Brauchbarkeit prüfen kann.
Es gibt vielerlei medizinische Studien - eine Datenerfassung mit einem Smartphone könnte mehr und qualitativ bessere Daten liefen als eine Erfassung über mit Papier und Bleistift. Für den Patienten könnte die Datenerfassung für die Gesundheitsstudie mit Hilfen bei der Therapie verknüpft sein.