Letzter Update 25.2.99, 20.4.05, 24.6.08
ASTROHS

Bildbeschreibung:
Die Waage zeigt an, dass es um den Ausgleich von Angebot und Nachfrage
geht. Schlägt der Zeiger nach + aus, wird der Strompreis
erhöht und umgekehrt. Dabei ist es egal, wie weit oben oder unten
der Wägebalken zu liegen kommt. Je weiter oben er ist, desto mehr
Strom fließt im Netz. Die Höhe, auf dem sich der
Wägebalken befindet, dient somit der Dimensionierung der Leitungen
und wirkt sich somit langfristig auf die Höhe der Handelsspanne
zwischen An- und Verkauf von Strom aus.
ASTROHS ist ein Teil des Energie- und Verkehrskonzeptes Astrail,
mit dem sich Industrienationen wie Deutschland leicht zu 70% mit
heimischen regnerativen Energien selbst versorgen können.
Einen Überblick über das
Gesamtkonzept gibt es hier.
ASTROHS
ASTROHS steht für Automatisches STROmHandelsSystem. Es ist ein
Energiemanagementsystem, bei dem das Verhältnis zwischen Angebot
und Nachfrage den aktuellen Preis
bestimmt. Damit der ASTROHS-Betreiber (z.B. Stadtwerke, EVU,
Energieabteilung in Firmen ...) ein gesundes Eigeninteresse entwickelt,
das System möglichst gut am Laufen zu halten, wird mit
unterschiedlichen Preisen für An- und
Verkauf des el. Stroms gearbeitet. Damit ergibt sich für den
Betreiber eine Handelsspanne, mit der er Gewinne für seine
Dienstleistung (Netzinstandhaltung, Ausbau, Regelmechanismen ...)
erzielen kann. Im Zuge der allgemeinen Deregulierung in Europa sollte
ASTROHS eine entscheidende Hilfe darstellen.
ASTROHS macht aus Stromkunden echte Partner in der Stromwirtschaft,
die je nach aktuellem Bedarf mal Strom beziehen oder auch liefern.
Mit ASTROHS kann das unseelige Monopolszenario (hierzulande de facto
Standard) in
überschaubare Bereiche zerlegt werden, in denen weitestgehend
echter Wettbewerb herrscht. Das einzige Monopol, das bleibt (aber
leicht kontrolliert werden kann), wäre
dann der Betrieb des Stromnetzes. Die Stromerzeugung würde dann
rein
nach Angebot und Nachfrage in einem Umfeld echter Konkurrenz
abgewickelt. Wie sinnvoll oder wenig sinnvoll es ist, mehrere
ASTROHS-Veranstalter an einem Ort zu installieren, sollte die Praxis
zeigen. Denkbar wären jedenfalls mehrere ASTROHS-Veranstalter
parallel.
Die Effekte, die durch ASTROHS hervorgerufen werden:
- Als einziges, dafür aber leicht kontrollierbares Monopol
bleibt
das Stromnetz. Teure und landschaftverschandelnde Mehrfachtrassierungen
von Stromleitungen können so wirksam verhindert werden.
- Stromproduktion und -verbrauch werden rein nach Angebot und
Nachfrage
geregelt, was zu einer gesunden und politisch gewollten
Konkurrenzsituation
führt.
- Sehr schnelle Preisänderungen führen langfristig zu
sehr
flinken Netzteilnehmern. Große und daher träge Kraftwerke
(z.B.
Atomkraftwerke) werden daher nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben
sein
und müssen durch massenweise kleine Aggregate ersetzt werden.
Enorme
Energieeffizienz durch Strom-Wärme-Kopplung ohne teure
Fernwärmeleitungen
ist die Folge.
- Flinke Maschinen werden ganz nach Bedarf ein- und ausgeschaltet.
Die
sinnlose Produktion von "Nachtstrom" erübrigt sich somit. Genauso
die
damit verbundene Schadstoffproduktion.
- Wegen der hohen Stückzahlen kommen preiswerte
Massenfertigungsmethoden zum Einsatz, die äußerst
preisgünstige Aggregate erwarten lassen. Schon wegen des
günstig gewordenen Preises je kW elektrischer Leistung werden
Großkraftwerke nicht mehr konkurrenzfähig sein.
- Aufgrund der preisgünstigen Aggregate ist mit einer
schnellen
Marktsättigung zu rechnen. Für die Hersteller entsteht
dadurch
ein enormer Druck zur Spezialisierung.
Spezialisierungsmöglichkeiten
bestehen insbesondere in der Verwendung regenerativer
Energieträger,
die vor Ort anfallen.
- Durch den Spezialisierungsdruck werden also bevorzugt
regenerative
Energieträger zum Einsatz kommen. Sie reichern keine Schadstoffe
mehr
in unserem Lebensraum an. Es kann nur verbrannt werden, was vorher
gewachsen
ist.
- Viele Stromproduzenten brauchen viele Mitarbeiter. Sie
entwerfen,
bauen, installieren, warten und optimieren die Systeme lokal vor Ort.
Sie
sammeln auch regenerative Energien z.B. in Form von Schwachholz, Stroh,
Biogas usw. Trotz hohem Automatisierungsgrad wird die menschliche
Arbeitskraft also
wieder gefragt sein.
- Je sauberer ein Energieträger ist, desto schlechter ist er
lagerbar. Sonnen- und Windenergie lässt sich beispielsweise
überhaupt nicht lagern. Sie werden in ASTROHS also trotz der
Preisinformation dann verstromt, wenn sie nutzbar sind und nicht, "weil
der Preis stimmt". Aufgrund der Dezentralisierung
sind die Energiewandler, die mit speicherbaren Energieträgern
arbeiten,
sehr flink. Sie werden also sofort abschalten, wenn genügend
Solar-
und Windenergie im Netz ist. Ohne aufwändige Technologie (z.B.
Wasserstoff
u.ä.) lässt sich somit die Primärenergie nahezu
verlustfrei und "kostenlos"
lagern. Damit lassen sich sowohl tageszeitliche wie auch
jahreszeitliche Schwankungen
optimal bedienen.
- Die vom Menschen verursachten Treibhausprobleme gehen zu
wesentlichen
Teilen auf CO2 und Methan zurück. CO2 wird durch
Strom-Wärme-Kopplung und die Nutzung regenerativer Energien
entschärft, die ASTROHS nach sich
zieht. Methan wird vom Menschen und dessen Tieren im Zuge der Verdauung
produziert.
Sowohl der Mensch wie auch dessen Tiere leben bevorzugt in
geschlossenen
Räumen und Ställen. Wird die zur Verbrennung nötige
Ansaugluft
diesen Räumen entnommen, so wird einerseits immer für
Frischluftzufuhr
gesorgt (wichtig bei den heute üblichen sehr dicht
schließenden
Fenstern -> Schimmelbildung) und andererseits werden sämtliche
darin enthaltenen Gase
einer
Nachverbrennung unterworfen. So können wesentliche Methananteile
(und
auch andere Schadstoffe) aufgefangen und unschädlich gemacht
werden.
Die Zufuhr wärmerer Ansaugluft führt zu höheren
Verbrennungstemperaturen.
Die Energieverluste durch diese Maßnahme werden sich also in
Grenzen
halten. Mit zentralen Lösungen (Großkraftwerke) ist das
Sammeln
schadstoffbelasteter Atmosphäre aus finanziellen Gründen
nicht
denkbar. Die Sammelprozesse wäre unbezahlbar.
Monopole
Das (eigentliche gefallene) Strommonopol hat in Deutschland einen
schlechten Ruf. Doch Monopole sind nicht grundsätzlich schlecht.
Schlecht ist nur
dessen Missbrauch. Je weiter man ein Monopol intern zergliedern kann,
desto
größer und wahrscheinlicher wird der Missbrauch. Denn je
mehr
Teilbereiche ein Monopol umfasst, desto mehr unkontrollierbare
Finanzbewegungen
sind möglich. Dies ist in der heutigen Stromwirtschaft sehr
ausgeprägt
der Fall. Als Finanzschlupflöcher stehen schier unendlich viele
Möglichkeiten
offen: Stromverteilung vor Ort, bundesweit und international,
Stromherstellung
in einem großen Mix verschiedener Kraftwerke, Rückstellungen
für
künftige Atommüllprobleme usw. Dazu kommt die staatliche
Verpflichtung
zur Sicherung der Stromversorgung, die ein weiteres Feld eröffnet.
Einem
Heer von Experten steht auf der Kartellbehörde lediglich ein
kleines
Häuflein von ca. 50 nahezu chancenlosen Beamten gegenüber.
Das
alles zusammen kann geradezu als eine Einladung zum Monopolmissbrauch
aufgefasst
werden
Weiteres zum Thema
Monopol
ASTROHS wartet auf die Realisierung
2006 wurden an der FH Ingolstadt zwei Diplomarbeiten fertiggestellt.
Eine für die Dienstleistungsstelle (DLS), die der Veranstalter
betreiben soll und eine für die speziellen Zähler, die man
draußen in der Peripherie benötigt. Gesucht sind Firmen,
Gemeinden und EVUs, die bereit sind, eine Initialzündung für
die breite Durchsetzung
der regenerativen Energien machen zu wollen. ASTROHS dürfte
für
Stadtwerke kaum wesentlich teurer kommen, als ein einziges
Energieprogramm, das beispielsweise Sonnenkollektoren und Solarenergie
unterstützt. Der
gewünschte Effekte dürfte jedoch mit ASTROHS ungleich
größer und langfristiger ausfallen. Gründe für
diese Annahme gibt es reichlich.
Sinn macht ASTROHS hauptsächlich für Betriebe, Stadtwerke
und
EVUs, denen wirtschaftliches Denken vertraut ist. Wenn dann auch noch
ausgereiftes
Kostenstellendenken hinzukommt, so sind die wichtigsten Voraussetzungen
für
ASTROHS in optimaler Weise gegeben. Aber selbst wenn diese
Voraussetzungen nicht so optimal ausfallen sollten; im Rahmen eines
Consultant-Vertrages kann
ich bei der Umsetzung gerne behilflich sein.
Wem diese Informationen noch nicht reichen, kann in dem Buch von
Christoph Müller "Der gangbare Weg in die regenerative
Energiewirtschaft" (ISBN 3-928671-02-2) nachlesen. Es ist im Buchhandel
(oder auch gleich per Email an mich) für 16,- € zu erhalten.
Natürlich beantworte ich auch hier gestellte Fragen gerne.
Im Rahmen meines Ingenieurbüros sehe ich mich in der Lage, das
Energiemanagementsystem ASTROHS zu realisieren. Ganz
gleich,
ob für Betriebe, Kommunen oder für EVUs. Das gilt nicht nur
für
die rein technische Implementierung, sondern auch für die damit
verbundene
Überzeugungsarbeit. Auf Wunsch halte ich dazu gerne Vorträge
und
Seminare.
ASTROHS kann maximal 70% unserer gesamten Energiewirtschaft
beeinflussen. Unsere Schadstoffanreicherung muß aber um
mindestens 75% gedrückt werden, wenn unser langfristiges
Überleben gesichert werden soll. Da
der Verkehrsbereich rund 30% unserer gesamten Primärenergie
benötigt, kann unser Überleben NUR im Zusammenhang mit einem
Verkehrssystem gesichert
werden. ASTROHS und Railtaxi arbeiten dabei Hand in Hand.
Zu den Themen ASTROHS, Railtaxi und Buskurier kann ich auf Wunsch auch
Seminare anbieten.
Email:
Christoph.Mueller@astrail.de
ASTROHS-Simulation
Flächenheizungen
Railtaxi
Railtaxi (english)
Buskurier
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